Unternehmenskultur Archive

Interview zum Thema Online-Reputation-Management

Bereits im März wurde ich zum Thema Ruf-Management interviewt.

Auf dem Online Marketing Blog aus Österreich findet Ihr das Interview. Wer möchte, kann gern mal reinschauen.

Es geht vorrangig um die Wichtigkeit von Ruf-Management für Privatpersonen und Unternehmen, die Auswirkungen auf die Privatsphäre, Chancen und ein paar Tipps zum Umgang mit dem sozialen WWW.

Ruf-Management und das Web 2.0

Das Web 2.0 ist für viele noch ein Fremdwort bzw. ein Buch mit sieben Siegeln. Wir haben auf unserer Homepage einen interssanten Artikel zu dem Umgang mit dem noch neuem Medium veröffentlicht.

Wie man das Web 2.0 in den Griff bekommt

Wie geht Ihr mit dem Web 2.0 um?

Was verbindet Ihr damit?

Wir freuen uns auf Eure Posts.

Online-Ruf: Wenn Mitarbeiter abstimmen

Bewertungsportale –  noch wenige Nutzer und trotzdem zählt der erste Eindruck.

  • Einbeziehung der Mitarbeiter bei Entscheidungen
  • Selbstständiges Arbeiten
  • Flexible Arbeitszeiten
  • Ein positive Bewertung

So etwas liest man doch gern als Geschäftsführung über sein Unternehmen. Doch meistens sind es in Bewertungsportalen nur vier bis fünf Stimmen, die das große Ganze formen und daher fallen einzelne negative Bewertungen á la „Meine Arbeit wird nicht gewürdigt!“, Außenstehenden schnell ins Auge. Sie können dementsprechend entscheidend den ersten Eindruck zu Unternehmen und auch Personen in dem Unternehmen prägen.

Viele Unternehmen reagieren in diesem Falle gar nicht oder erst Monate später. Oft stellen sie, aufgrund der wenigen Bewertungen, infrage, ob die Online-Bewertungen wirklich aussagekräftig sind oder überhaupt von Interesse für andere User. Doch genau hier liegt der erste Fehler. Kritisches Mitarbeiterfeedback sollte von Anfang an, gerade Online, ernst genommen werden und dementsprechend reagiert werden. Beispielsweise mit einer Stellungnahme und einer internen Aufnahme des Problems.

Rund zehn dieser Bewertungsportale gibt es im deutschen Raum und alle haben das gleiche Problem: wenig Aussagekraft. Die Betreiber sind dennoch der Auffassung, dass durch einzelne Bewertungen vergleichsweise objektive Eindrücke zu den Unternehmen entstehen.

Ich frage mich jedoch: Inwiefern ist es glaubwürdig, wenn ein „Annonym123“ einen positiven oder negativen Kommentar über ein Unternehmen schreibt? Wieso nutzt er nicht seinen Klarnamen? Von daher denke ich, dass Unternehmen sich pro aktiv mit anderen, weit glaubwürdigeren Kommunikationsmitteln im Netz auseinander setzen sollten. Angefangen bei Corporate Blogs über Twitter und Co. – Kommunikationswege auf denen Mitarbeiter, Interessierte und die Führungsebene in einen nützlichen und vor allem informativen Dialog treten können – und müssen. Nur so können Unternehmen ihre Online-Reputation heute noch selbst positiv mitgestalten. Wichtig ist hierbei nur, dass man einsieht, dass negative Äußerungen unvermeidbar sind. Es wird immer Kritiker geben, aber das ist auch gut so, denn nur so kann man schließlich die Unternehmenskultur gemeinsam stetig verbessern, wovon letztendlich alle profitieren werden. Entscheidend sind bei der Online-Kommunikation nur, dass die Unternehmen klare Regeln aufstellen und dementsprechend das Ganze kanalisieren.

Auf jeden Fall sollte man trotz aller anderen Möglichkeiten, die Bewertungsportale nicht außer Acht lassen und negative Beiträge vor allem als Ansporn zur Weiterentwicklung nehmen.