Ein wesentlicher Teil der Suchmaschinenoptimierung ist das Organisieren von Links, um das eigene Projekt mit Traffic sowie Power zu versorgen, damit es letztlich auch in den Suchergebnissen möglichst weit vorn zu finden ist. Bevor man jedoch mit dem Linkaufbau beginnt, ist es enorm wichtig zu wissen, wie man das Linkprofil einer Homepage möglichst natürlich und effizient aufbauen kann. Zu oft ignorieren Unternehmen die grundsätzlichen Dinge und wundern sich im Anschluss über die schlechte Performance ihrer Webseiten.
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SEO – langfristig denken & handeln

Langfristig Erfolg über SEO!
Über einige “SEO-Maßnahmen” ist es relativ einfach kurzfristig bestimmte Ziele zu erreichen, wohingegen der Aufbau eines langfristig erfolgreichen Projekts wesentlich schwieriger ist. Kleinere Projekte über automatisierte Eintragungen in Katalogen und Bookmarkdiensten, mit Spam-Kom-
mentaren in Blogs oder über „article spinning“ aufzubauen, lässt sich in der Regel schnell und einfach umsetzen. Jedoch bringt das meistens nicht den gewünschten Erfolg. Das hat im Großen und Ganzen zwei Gründe:
- Express Link Building über Kommentare und Eintragungen hilft nur so lang, bis der Algorithmus von Google & Co. die Vorgehensweise entdeckt hat. Sobald solche Projekte identifiziert wurden, werden diese normalerweise wieder zurückgestuft oder sogar ganz aus dem Index gekickt.
- Solche Seiten bieten ihren Nutzern oft nur sehr wenig Mehrwert, da sie inhaltlich einfach wenig anzubieten haben. Dies erkennen die Suchmaschinen auch immer besser und bevorzugen daher eher Projekte mit mehr Tiefe.
Projekte, die langfristig erfolgreich sein sollen, erfordern hingegen eine Menge an harter Arbeit und Pflege. Die Suchmaschinenoptimierung sollte hier eher als eine unterstützende Maßnahme angesehen werden, die mit der eigentlichen Ausrichtung der Kampagne wenig zu tun haben darf. Erfolgreiche Kampagnen sollten sich stets auf den Mehrwert für die Zielgruppe konzentrieren, um so langfristig eine solide Basis aufbauen zu können. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, die man in Betracht ziehen kann. Die drei folgenden Maßnahmen können und sollten jedoch bei nahezu jedem Projekt angewendet werden:
Gezielt Inhalte produzieren
Damit die SEO auch einen wirklichen Nutzen bringt, ist es enorm wichtig, dass Ihr regelmäßig Inhalte produziert, die nicht nur einen Mehrwert für die Webseite bringen, sondern auch ein hohes Potenzial auf Verlinkungen haben. Gute Beispiele hierfür sind Texte, die einen Lerneffekt bieten, Anleitungen und Informationsgrafiken.
Solche Inhalte ziehen nicht zwangsweise Links von anderen Webseiten an, allerdings ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch. Zudem können derartige Texte den eigenen Linkaufbau legitimieren, auch wenn dieser vielleicht zu aggressiv ist. Guter Inhalt wird nun mal im Web verlinkt, das ist ganz natürlich. Regelmäßig neue Informationen, die dann sinnvoll über das Link Building dazu eingesetzt werden um die gesamte Seite aufzubauen, können einen unglaublichen Effekt auf die Performance haben.
Netzwerk & Verbreitung
Google & Co. sagen uns oft und gerne, dass gute Inhalte von selbst Links anziehen. Wer sich nur einmal etwas intensiver mit der Suchmaschinenoptimierung befasst hat, der wird wissen, dass das leider nur sehr selten der Fall ist. Beispielsweise gehen (manche) phänomenalen Artikel einfach in der Masse des Webs unter, weil ein entsprechendes Netzwerk zur Verbreitung fehlt. Neben qualitativ hochwertigen Inhalten, ist es für eine erfolgreiche SEO ebenso wichtig, das Ihr euch ein gutes Netzwerk aufzubaut. Dieses kann die Verbreitung der eigenen Inhalte wesentlich unterstützen und darüberhinaus regelmäßig für neue Links sorgen. Das Aufbauen eines Netzwerks und dessen Ausbau, sind für einen SEO daher mit die wichtigsten Aufgaben überhaupt.
Eine gute Möglichkeit mit dem Aufbau zu beginnen, ist die Suche über Google Blog Search. Diese Suche ist ein hervorragendes Tool um Gleichgesinnte zu finden, die einem bei der Verbreitung der eigenen Inhalte helfen können.
Tipp: Nicht immer gleich nach einem Link fragen! Hierbei geht es vor allem darum Beziehungen aufzubauen. Ihr solltet immer erst schauen, wie Ihr den Blogger bzw. Kollegen mit nützlichen Informationen bei seiner Arbeit unterstützen könnt, bevor Ihr versucht eure eigenen Inhalte zu promoten. Wer es hier schafft genügend Vertrauen aufzubauen, der bekommt auch Links ohne extra danach fragen zu müssen.
Seiten-Architektur & interne Verlinkung
Umso größer ein Projekt ist, umso schwieriger ist es eine vernünftige Seiten-Architektur aufzubauen. Wer mit einem Projekt anfängt, weiß nicht immer zu 100%, wo die Reise in ein paar Monaten oder auch Jahren hinführt. Daher ist es stets wichtig, die Architektur der eigenen Seite im Auge zu behalten und ggf. so anzupassen, dass sie möglichst schlank gehalten wird. Dadurch verbessert man nicht nur die Erfahrung der Nutzer, sondern macht es den Suchmaschinen auch wesentlich einfacher die Seite als Ganzes zu crawlen sowie im Anschluss zu bewerten. Einen umfassenden Artikel zum Thema Seiten-Architektur findet Ihr hier.
Eine weitere wunderbare SEO-Maßnahme, die einen unglaublichen Effekt erzielen kann, ist die Verbesserung der internen Verlinkung. Oft werden beispielsweise zahlreiche Links auf Kategorie-Seiten gelegt. Für Nutzer, die sich bereits auf der Seite befinden hat das sicherlich einen gewissen Mehrwert, jedoch kommen dadurch bei vielen die wirklich relevanten Unterseiten in den SERPs nicht zum Zug. Durch strategisches Entfernen von „Kategorie-Links“ und das Setzen von Links auf die wichtigeren Bereiche, könnt Ihr die Kraft innerhalb des Projekts wesentlich besser kanalisieren.
Tipp: Testet Eure Ideen erst einmal ausführlich, bevor Ihr diese seitenweit anwendet! Guckt Euch genau an, wie sich der Traffic, die Rankings und Conversions verändern, wenn Ihr die Architektur in einem Bereich anpasst oder die interne Verlinkung für eine Kategorie verändert.
Die Suchmaschinenoptimierung ist in weiten Teilen wie klassisches Marketing. Eine Marke aufzubauen und am Markt zu etablieren braucht Zeit. Kurzfristiges Denken und Handeln zahlen sich in der Regel nicht aus. Ein langfristig erfolgreiches Projekt lässt sich über SEO nur aufbauen, wenn Ihr bereit seid, hart und lang für Euren Erfolg zu arbeiten. In jedem Fall sollte Ihr euch von dem Gedanken verabschieden, dass es geheime SEO-Tricks gibt, die eure Seite von heute auf morgen an die Spitze der SERPs katapultieren können und sie dort auch halten.
Internationale SEO – 4 Eckpunkte
Suchmaschinen bieten Unternehmen wunderbare Möglichkeiten auf sich aufmerksam zu machen. Sei es denn das Schalten von Werbung, die Möglichkeit eine positive Reputation aufzubauen oder einfach nur die Chance überall auf der Welt gefunden zu werden. Alles ist lediglich einen Klick weit entfernt. Viele Unternehmen, die bereits Suchmaschinenoptimierung für den deutschen Markt betreiben, wollen daher einfach mehr und richten dementsprechend ihre Kampagnen auch auf andere Länder aus. Für Unternehmen mit Produkten, die sich problemlos weltweit vertreiben lassen, ist das sicherlich der richtige Schritt. Leider wird dieser Schritt jedoch oft auf die leichte Schulter genommen.
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Ranken 2011 – Social überrollt SEO!?
Nachdem Anfang April Google´s Rankingfaktoren 2011 von SEOmoz vorgestellt wurden, ging ein lautes Raunen durch die heile Welt der SEOs – Social ist In, der Rest ist Out. Wenn man sich so durch einige Weblogs liest, dann scheint Social Media die herkömmliche Suchmaschinenoptimierung förmlich zu überrollen. Doch ist das wirklich so? Sollten wir uns am besten nur noch um eine saubere OnPage-Optimierung kümmern und im Anschluss Facebook, Twitter & Co. bis zum Anschlag penetrieren?
Hier noch einmal die Präsi von SEOmoz als Einstieg:
Zusammenfassend kann man sagen, dass der Einfluss von Likes & Shares über Facebook sowie Tweets & Retweets über Twitter in Hinblick auf das organische Ranking immer mehr zunimmt. Die „alten“ Dauerbrenner, wie z.B. Links und Domainname, verlieren dagegen mehr und mehr an Wert. Aufgrund dieser Ergebnisse gehen viele nun bereits soweit zu sagen, dass derartige Signale die neuen Links sind und dementsprechend die herkömmliche OffPage-Optimierung der „Social-Optimierung“ weichen muss. Dass der Einfluss von Social-Signals zugenommen hat und in Zukunft auch weiterhin zunehmen wird, davon sind auch wir überzeugt. Warum auch nicht!? Je mehr über ein Projekt im Netz gesprochen, desto relevanter ist es (meistens) schließlich auch für den User. Wir denken nur, dass das Ausmaß von Branche zu Branche unterschiedlich sein wird.
Hot or not?
Ein wichtiger Punkt, den sicherlich auch Google & Co. in Zukunft berücksichtigen werden, ist der Bereich, in welchem sich mein Projekt bewegt. Ist mein Produkt „hot“ bzw. hat ein großes Potential auf Weiterempfehlungen (z.B. Modeartikel, Finanz-produkte) oder bewege ich mich doch eher in einem Bereich, der nicht all zu sexy attraktiv für die große Masse ist (z.B. Messebau)? Diese Fragestellung sollte definitiv in die Vorabanalysen sowie in die Erarbeitung der Strategie mit einbezogen werden.
Wer ein Projekt mit Angeboten, die für eine große Masse von Interesse sind, betreut, der wird in Zukunft nicht mehr ohne Bemühungen in Social-Mediakanälen auskommen. Suchmaschinen werden gern in solchen Bereichen die Signale aus dem Social Web in ihre Ergebnisse mit einfließen lassen, um den Usern stets die derzeit relevantesten Webseiten zu der jeweiligen Anfrage präsentieren zu können. Ein Marke, die es schafft, besser mit ihrer Zielgruppe ins Gespräch zu kommen und dementsprechend an vielen zusätzlichen Stellen weiterempfohlen wird, wird sicherlich auch in den Suchergebnissen besser zu finden sein, als ein Projekt mit einem nur sehr geringen Aktivitätsgrad in sozialen Netzwerken.
Auf der anderen Seite gibt es dann jedoch Projekte mit Angeboten, die nicht so spannend sind und nur auf eine sehr kleine Zielgruppe abzielen. Betreiber von solchen Webseiten wollen und können sich nicht um eine Verbreitung ihrer Angebote im Social Web kümmern. Die Einen können nicht, weil sie beispielsweise eine regionalausgerichtete Webseite zu ihrem Handwerksbetrieb betreiben, wo einfach die Zeit oder das Geld für zusätzliches externes Know-how fehlt. Hier ist man in der Regel schon froh, wenn man die Kosten für die (klassische) Suchmaschinen-optimierung abdecken kann. Und die Anderen wollen nicht, weil sie eine Webseite mit Angeboten haben, die nichts für die breite Masse sind bzw. Produkte und/oder Dienstleistungen anbieten, die so privat sind, dass diese keiner gern teilen möchte. In solchen Segmenten werden auch weiterhin die Historie, Empfehlungen über Backlinks, Places-Profile usw. zur Bewertung herhalten müssen.
Parallelen bei „Alt & Neu“
Was wir ebenfalls aus dem vorherigen Bereich mitnehmen können ist, dass auch mit einem größeren Einfluss von Social Media eine Binsenweisheit aktuell bleiben wird: Die SEO-Maßnahmen müssen individuell auf jedes Projekt zugeschnitten sein. Das war so und das wird auch so bleiben. Je nach Anforderung muss ein professioneller Optimierer die eine oder andere Maßnahme für das jeweilige Projekt angehen oder kann sie auch (teilweise) vernachlässigen.
Nicht übertreiben! Ein Tipp, den man sicherlich weiterhin beherzigen sollte. Neben dem Linkaufbau kommt nun bei manchen Projekten auch noch der Aufbau einer adäquaten Fanbase hinzu, die die entsprechenden Signale an die Suchmaschinen senden soll. Wie beim Linkaufbau sollte auch hier darauf geachtet werden, dass eine ungewöhnliche Beliebtheit nicht vorgetäuscht wird. Wer es hier übertreibt, d.h. versucht über zahlreiche Gewinnspiele ohne Botschaft die Anzahl der Anhänger zu erhöhen, der wird sich, ähnlich wie bei einem übertriebenen Linkaufbau, einer näheren Überprüfung unterziehen müssen. Eine entsprechende Herabstufung in den Suchergebnissen ist nicht ausgeschlossen. Also auch hier gilt: Qualität vor Quantität!
Entscheidend wird weiterhin ein gesunder Mix aus allen Maßnahmen sein. Eine Homepage, welche nur über eine Maßnahme (unnatürlich) aufgebaut ist, wird immer Aufmerksamkeit erregen – in der Regel keine positive. Neben dem Ausbau der sozialen Vernetzung wird es demnach immer wichtig sein, dass eine Webseite ansprechend für den User ist, vernünftige Inhalte bietet, eine gründliche OnPage-Optimierung vorweisen kann und eben auch Empfehlungen in Form von Links bekommt. Nur so kann sich eine Homepage eine Reputation aufbauen, die dauerhaft für gute Ergebnisse sorgt.
Fazit
Social Media Maßnahmen werden die SEO nicht ersetzen bzw. überrollen. Sie werden ein Teil der Suchmaschinenoptimierung, wie bereits so viele andere Faktoren zuvor. Ein Suchmaschinenoptimierer muss in Zukunft diesen weiteren Aspekt einfach beherrschen, um je nach Situation entsprechende Maßnahmen für sein Projekt oder auch das des Kunden einzusetzen. Was auf jeden Fall nicht eintritt, ist, dass die soziale Vernetzung eine saubere Verlinkung komplett ersetzen wird.
Presse: Wie man einen guten Suchmaschinenoptimierer erkennt
Auf der Homepage von Marketing Constructor wurde im Presseportal eine neue Pressemeldung veröffentlicht.
Thema: Wie Sie einen schlechten Suchmaschinenoptimierer erkennen
Viele Unternehmen wissen, dass es wichtig ist Ausgaben für Suchmaschinenoptimierung in ihr Budget einzuplanen. Leider gibt es unter den zahlreichen Anbietern viele unseriöse Firmen und Hobby-SEOs, die viele falsche Versprechungen machen und den Kunden um sein Geld prellen wollen. Wie man eine gute Agentur für Suchmaschinenoptimierung erkennt und schlechten SEOs aus dem Wege geht, kann man nun in der ausführlichen Meldung nachlesen.