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Johannes Giesche (Geschäftsführer von Marketing Constructor) war am 01.02.2010 zum Thema “Negative Bewertungen im Internet” in einem Fernsehinterview zu sehen.
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Johannes Giesche (Geschäftsführer von Marketing Constructor) war am 01.02.2010 zum Thema “Negative Bewertungen im Internet” in einem Fernsehinterview zu sehen.
Ca. 90 Minuten bevor die Wahllokale heute geschlossen wurden, wurden erste Prognosen auf Twitter veröffentlicht. Diese Ergebnisse ähnelten auffallend denen, die am Abend im TV präsentiert wurden.
Zwei Nutzer gaben via Twitter bereits gegen 16.30 Uhr erste Zahlen für die drei Landtagswahlen im Saarland, in Sachsen und in Thüringen preis. Dabei ist es ausdrücklich verboten Umfragen am Tag der Stimmabgabe zu veröffentlichen. Man befürchtet ansonsten eine unzulässige Beeinflussung der Wahl. Wer dies trotzdem macht, begeht eine Ordnungswidrigkeit und riskiert eine Strafe von bis zu 50.000 EUR.
Quellen wurden von den zwei Usern nicht genannt – doch die Angaben ähneln den Prognosen derart, dass sie kaum auf Hörensagen basieren können. Das könnte zu einem ernsten Problem werden. Man werde rechtliche Schritte prüfen, so eine Info aus dem Wahlleiterbüro in Sachsen.
Falls sich herausstellen sollte, dass diese „News“ die Ergebnisse beeinflusst haben, könnten die Wahlen nachträglich für ungültig erklärt werden. Es wäre dann jedoch nur schwer festzustellen wer die Schuld trägt. Einer der „Verräter“ hat bereits seinen Twitter-Kanal gelöscht und das noch vor 18 Uhr. Die Mitteilungen waren zu der Zeit jedoch bereits unaufhaltsam weitergereicht worden.
Lang hat es gedauert, doch jetzt hat es Facebook geschafft. Das Netzwerk führt den deutschen Markt der Social Communities an. Die Reichweite ist in Deutschland zwischen März und Juli um 50 Prozent gestiegen, laut Messungen von Nielsen. Somit hat Facebook erstmals, neben studiVZ, schülerVZ, meinVZ sowie MySpace, auch den bisherigen Platzhirsch Wer-kennt-wen hinter sich gelassen. Mit 6,2 Millionen Nutzern beherrscht Facebook das Ranking der Social Netzworks in Deutschland. Nur wenn man alle User der drei VZ-Seiten zusammennimmt (ohne Doppelungen), kommen diese auf 8,7 Millionen Nutzer und wären damit vor Facebook.
Bei näherer Betrachtung fällt einem auf, dass bei vielen Netzwerken die Reichweite zu stagnieren scheint. Währenddessen wächst Facebook stetig weiter. Der Kampf um die Spitze scheint entschieden.
Facebook kann vor allem durch schnellen technischen Fortschritt und einem hohem Maß an Internationalität glänzen. Die deutschen Netzwerke mit ihren Entwicklungskapazitäten können hingegen eher schlecht als recht mit Facebook auf einer Augenhöhe bleiben, obwohl das Tempo deutlich erhöht wurde. Die VZ-Seiten öffneten sich für externe Entwickler und integrierten die Statusfunktion „Buschfunk“ sowie Twitter. Trotzdem zieht Facebook unaufhaltsam an ihnen vorbei und hat anscheinend nicht vor auf die Bremse zu treten. Laut Facebook-Chef Mark Zuckerberg, will Facebook seine Mitarbeiterzahl noch in diesem Jahr auf 1500 erhöhen. Damit wird die Belegschaft um 50 Prozent aufgestockt.
Bereits viele Menschen wurden im Internet beleidigt und bedroht. Erstmals ist in Großbritannien eine 18-jährige Britin, die auf Facebook eine ehemalige Schulkameradin mit dem Tod bedrohte, zu einer Haftstrafe verurteilt worden.
Die verurteilte Britin hatte ihr Opfer seit Jahren verbal und auch körperlich bedroht. Dafür wurde sie jetzt bestraft und muss für drei Monate in eine Jugendstrafanstalt, berichten britische Medien. Zusätzlich darf die Verurteilte in den nächsten fünf Jahren weder Kontakt zu ihrer Bekannten aufnehmen, noch Kommentare über sie im WWW verbreiten.
Mobbing im Netz wird immer mehr zum Volkssport. In Social Networks werden Gruppen gegründet, die nur einem Zweck dienen – Mobbing. Der Unterschied zum „typischen Mobbing auf dem Schulhof“ ist klar: Es geht schneller und viel mehr Personen bekommen es mit bzw. werden involviert. Und wie bereits allseits bekannt sein dürfte, kann das Internet nur schwer etwas vergessen. Somit bleibt im Netz, was im Netz ist. Das kann unangenehme Spätfolgen haben, da auch spätere Arbeitgeber auf diese Daten zurückgreifen könnten.
In jedem Fall ist die Verurteilung ein Präzedenzfall, der hoffentlich viele der Unruhestifter im Netz zurück auf den Boden der Tatsachen holt.
Laut einer Studie des Dimap-Institutes recherchieren vier von fünf Arbeitgebern in sozialen Netzwerken und das bereits vor der Einladung zum Bewerbungsgespräch. Die potentiellen Kandidaten werden bei Facebook gesucht, gegoogelt oder im VZ einem Schnelltest unterzogen. Wer da nicht besteht, dessen Bewerbung landet schnell im Papierkorb.
Die Hauptursache ist klar. Ein sorgloser Umgang mit privaten Daten, Fotos und Kommentaren, kann einem schnell zum Verhängnis sowie nur schwer wieder entfernt werden. Somit bremst das private Vergnügen im Netz oft das berufliche Vorankommen.
Über 40 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass sie Inhalte wie beispielsweise Party- und Trinkbilder für unangemessen halten und sie diese dem Kandidaten dementsprechend als klaren Nachteil anrechnen.
Dabei hat jeder sein Glück selbst in der Hand, denn auch Pluspunkte sind möglich. Beispielsweise finden 56 Prozent der Personaler einen Bewerber sehr interessant, wenn er in seinem Profil Angaben zu sozialem Engagement macht und sich somit quasi auch in seiner Freizeit sinnvoll beschäftigt. Das macht wirklich Eindruck, die Dokumentation vom ausgiebigen Feiern eher nicht.
Wer also sein Online-Profil regelmäßig pflegt und vor allem darauf achtet was er veröffentlichen kann und was nicht, derjenige wird bereits vor dem Bewerbungsgespräch Punkte sammeln können.
Die Piratenpartei ist im Internet die stärkste Partei und das zwei Monate vor der Bundestagswahl (Quelle: Business Intelligence Group).
Wie erklärt sich der Erfolg dieser Partei!? Das Internet berücksichtigt ganz einfach nicht die alten Regeln der politischen Kommunikation und bringt diejenigen nach vorn, die sich intensiv mit dem Medium auseinandersetzen. So auch bei der Piratenpartei. Neben einen gut gefüllten Blog, der rund 100.000 Postings umfasst, wird fleißig getwittert, ein YouTube-Kanal gefüttert, ein Piratenwiki betrieben und Comunity-Profile regelmäßig gepflegt. So schafft es beispielsweise diese noch relativ junge Partei beliebter im VZ zu sein als SPD und Grüne zusammen.
Initiative wird belohnt. Die Partei schaffte es innerhalb einer Woche im größten deutschen Social Network an allen Parteien vorbeizuziehen, laut Business Intelligence Group. Die etablierten Parteien unterschätzen wohl immer noch das Potential des Web 2.0 und fallen dadurch im Online-(Wahl)Kampf hinten runter.
Bin gespannt was sich CDU, SPD, FDP und die Grünen noch einfallen lassen, um an der Piratenpartei vorbeizuziehen. Ein bisschen mehr Einsatz wäre auf jeden Fall angebracht.
Laut einer Studie von den Marktforschern von Nielsen, konnte Twitter im Juni rund 1,8 Millionen Benutzer auf seiner Seite vereinen. Damit konnte Twitter die Zahl der Benutzer im Gegensatz zum April fast verdoppeln.
Am meisten Verbreitung findet die Dienstleistung bei den 24 bis 34 jährigen, die am häufigsten Kurznachrichten über Twitter verbreitet haben.
Mal schauen ob der Zuwachs an Benutzern auch in den nächsten Monaten stattfindet ……..
Übrigens, auch die Marketing Constructor GbR informiert reglemäßig über einen eigenen Twitter-Kanal:
http://twitter.com/philippeinecke
Bereits im März wurde ich zum Thema Ruf-Management interviewt.
Auf dem Online Marketing Blog aus Österreich findet Ihr das Interview. Wer möchte, kann gern mal reinschauen.
Es geht vorrangig um die Wichtigkeit von Ruf-Management für Privatpersonen und Unternehmen, die Auswirkungen auf die Privatsphäre, Chancen und ein paar Tipps zum Umgang mit dem sozialen WWW.
Das Web 2.0 ist für viele noch ein Fremdwort bzw. ein Buch mit sieben Siegeln. Wir haben auf unserer Homepage einen interssanten Artikel zu dem Umgang mit dem noch neuem Medium veröffentlicht.
Wie man das Web 2.0 in den Griff bekommt
Wie geht Ihr mit dem Web 2.0 um?
Was verbindet Ihr damit?
Wir freuen uns auf Eure Posts.
Bewertungsportale – noch wenige Nutzer und trotzdem zählt der erste Eindruck.
So etwas liest man doch gern als Geschäftsführung über sein Unternehmen. Doch meistens sind es in Bewertungsportalen nur vier bis fünf Stimmen, die das große Ganze formen und daher fallen einzelne negative Bewertungen á la „Meine Arbeit wird nicht gewürdigt!“, Außenstehenden schnell ins Auge. Sie können dementsprechend entscheidend den ersten Eindruck zu Unternehmen und auch Personen in dem Unternehmen prägen.
Viele Unternehmen reagieren in diesem Falle gar nicht oder erst Monate später. Oft stellen sie, aufgrund der wenigen Bewertungen, infrage, ob die Online-Bewertungen wirklich aussagekräftig sind oder überhaupt von Interesse für andere User. Doch genau hier liegt der erste Fehler. Kritisches Mitarbeiterfeedback sollte von Anfang an, gerade Online, ernst genommen werden und dementsprechend reagiert werden. Beispielsweise mit einer Stellungnahme und einer internen Aufnahme des Problems.
Rund zehn dieser Bewertungsportale gibt es im deutschen Raum und alle haben das gleiche Problem: wenig Aussagekraft. Die Betreiber sind dennoch der Auffassung, dass durch einzelne Bewertungen vergleichsweise objektive Eindrücke zu den Unternehmen entstehen.
Ich frage mich jedoch: Inwiefern ist es glaubwürdig, wenn ein „Annonym123“ einen positiven oder negativen Kommentar über ein Unternehmen schreibt? Wieso nutzt er nicht seinen Klarnamen? Von daher denke ich, dass Unternehmen sich pro aktiv mit anderen, weit glaubwürdigeren Kommunikationsmitteln im Netz auseinander setzen sollten. Angefangen bei Corporate Blogs über Twitter und Co. – Kommunikationswege auf denen Mitarbeiter, Interessierte und die Führungsebene in einen nützlichen und vor allem informativen Dialog treten können – und müssen. Nur so können Unternehmen ihre Online-Reputation heute noch selbst positiv mitgestalten. Wichtig ist hierbei nur, dass man einsieht, dass negative Äußerungen unvermeidbar sind. Es wird immer Kritiker geben, aber das ist auch gut so, denn nur so kann man schließlich die Unternehmenskultur gemeinsam stetig verbessern, wovon letztendlich alle profitieren werden. Entscheidend sind bei der Online-Kommunikation nur, dass die Unternehmen klare Regeln aufstellen und dementsprechend das Ganze kanalisieren.
Auf jeden Fall sollte man trotz aller anderen Möglichkeiten, die Bewertungsportale nicht außer Acht lassen und negative Beiträge vor allem als Ansporn zur Weiterentwicklung nehmen.
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