Ruf-Management Archive

Marketing Constructor im TV-Interview

Quelle

Johannes Giesche (Geschäftsführer von Marketing Constructor) war am 01.02.2010 zum Thema “Negative Bewertungen im Internet” in einem Fernsehinterview zu sehen.

Relaunch – Mobile SEO, Online PR, Ruf-Management

Sie ist neu, hat neue Bereiche, bietet jedem eine Menge an Informationen und ist endlich fertig! Die neue Homepage von Marketing Constructor ist online.

Was gibt es neues?

Wir haben unser Leistungsportfolio um zwei Punkte erweitert. Neben Aufträgen aus dem Bereich Ruf-Management, werden ab sofort auch Projekte betreut, die eine innovative Online-PR-Kampagne benötigen und wir werden der steigende Nachfrage aus dem mobilen Sektor nachkommen. Mit unserem Angebot rund um Mobile SEO, wagen wir uns nun auf ein relativ neues Gebiet im Optimieren von Webseiten vor und machen somit auch Projekte für das Mobile-Web fit und sichtbar.

Wer Interesse hat kann sich gern auf unserer neuen Seite ein wenig umschauen:

Hier entlang bitte!

Suchmaschinen als Wegbereiter für neue Kunden

Auf unserer Firmenhomepage haben wir eine neue Pressemeldung veröffentlich.

Online-Reputation-Management – Suchmaschinen als Wegbereiter für neue Kunden

In der Pressemitteilung greifen wir das Thema “Proaktive Kommunikation im Zeitalter des Web 2.0″ auf. Gerade für Unternehmen wird diese immer wichtiger, um Neukunden zu gewinnen und um die Neugier an Informationen der Stammkunden zu befriedigen.

Ruf-Management und das Web 2.0

Das Web 2.0 ist für viele noch ein Fremdwort bzw. ein Buch mit sieben Siegeln. Wir haben auf unserer Homepage einen interssanten Artikel zu dem Umgang mit dem noch neuem Medium veröffentlicht.

Wie man das Web 2.0 in den Griff bekommt

Wie geht Ihr mit dem Web 2.0 um?

Was verbindet Ihr damit?

Wir freuen uns auf Eure Posts.

Meinungsfreiheit und Online-Reputation-Management

Als ich das erste Mal meinen Freunden von meiner neuen Idee zum Thema Online-Reputation erzählte, wurde mir eine andere Seite der Medaille aufgezeigt. Dieses brisante Thema, soll der folgende Artikel ein wenig näher beleuchten.

Im Online-Reputation-Management wird der Ruf einer Person oder Firma im Internet beobachtet und korrigiert. Jedoch gibt es dabei einige Schwachstellen, die ausgenutzt werden können. Natürlich besteht immer die Gefahr als Ruf-Management Dienstleister, dass man es mit falschen Klienten zu tun hat. Nehmen wir folgendes Szenario an: Eine Person sucht meine Dienstleistung auf, um angeblich unberechtigte Beiträge aus dem Internet zu löschen. Da wir unseren Kunden vertrauen und davon ausgehen, dass die negativen Anzeigen zu der Person einer Schmutzkampagne eines Konkurrenten zugeordnet werden kann, starten wir mit all unseren Mitteln mit der Arbeit. Hier liegt die Schwachstelle: Wie kann man sicher sein, dass die Negativbeiträge im Internet gelogen sind? Nehmen wir an, es ist ein Finanzberater der seine Kunden um viel Geld geprellt hat. Da es schon sehr schwierig ist juristisch die Schuld des Finanzberaters festzustellen, ist das für uns als Dienstleister nahezu unmöglich. Ich vergleiche unsere Arbeit gerne mit der eines Anwaltes. Man kann nie wirklich wissen, was die Mandanten bzw. Klienten wirklich im Schilde führen. Selbstverständlich ist es für uns aber, dass wir von der Unschuldsvermutung ausgehen und unseren Kunden nach besten Gewissen beraten und helfen.

Wir als Agentur haben uns auf dieses Thema eingestellt. Wir erwarten von unseren Kunden, dass dieser uns die volle Wahrheit anvertraut. Deswegen wäre es für jede Ruf-Management Agentur eine Überlegung wert, ob man nicht Verträge den Kunden gibt, wo dieser eingestehen muss, die volle Wahrheit erzählt zu haben. Desweiteren ist eine tiefergehende Recherche zu einer Person oder einer Firma empfehlenswert.

Da das Internet immer stärker wächst, wird es gleichzeitig auch immer unüberschaubarer. Dementsprechend wird es immer schwieriger negative Beiträge ausfindig zu machen. Meistens ist es ein fließender Übergang zwischen Meinungsfreiheit und absichtlich konstruierten Negativbeiträgen. Ich würde niemals im Internet die Meinungsfreiheit einschränken wollen, dazu ist dieses Instrument viel zu wertvoll. Ich möchte aber noch darauf hinweisen, dass ungerechtfertigte Negativbeiträge für viele Personen oder Firmen das Aus bedeuten. Dementsprechend muss man hier mit Vorsicht agieren. Wir glauben unseren Kunden und kämpfen mit all unsern Mitteln für dessen Reputation.

Online-Reputation: Unternehmen und Persönlichkeit

Eine der vielen Veränderungen, die das Social Internet mit sich bringt ist, dass die Kluft zwischen geschäftlichem und privatem Leben immer kleiner wird. Die Arbeit ist nicht mehr eine Aktivität von 9 bis 17 Uhr. Handys, E-Mail, Laptops und High-Speed-Internet bedeutet, dass unser berufliches und privates Leben immer mehr miteinander verschmelzen.

Diese Tatsache wirft meines Erachtens eine Frage auf: Wie viel Persönlichkeit sollte in Ihrem Unternehmen stecken bzw. wie viel Unternehmen sollte in Ihrer Persönlichkeit stecken?

In seinem Post Business Isn´t Personal, warnt J. Jantsch davor, Personal Branding mit dem Aufbau eines Geschäfts zu verwechseln. Diese beiden Dinge müssen getrennt sein und bleiben, weil wenn man, seiner Auffassung nach, seine Persönlichkeit aufbaut, das Geschäft auf der Strecke bleibt.

Auf der einen Seite kann ich sein Argument verstehen – ein Unternehmen muss was sein bzw. anbieten, was man verkaufen kann und wenn man sein Geschäft nur langsam über den Aufbau seiner Online-Reputation entwickelt, dann wird es nicht wirklich (schnell) bergauf gehen. Aber ich denke, dass das nicht völlig zutrifft.

Ja, es ist richtig, wenn man sich hauptsächlich auf sein Unternehmen konzentriert. Man darf dabei aber nicht vergessen, dass man selbst ein wesentlicher Bestandteil des Unternehmens ist. Ob man es will oder nicht, die bzw. Ihre Persönlichkeit beeinflusst die Sichtweise anderer auf das Unternehmen. Gerade heute im Zeitalter des Web 2.0 . Jeder einzelne Mitarbeiter ist quasi ein Aushängeschild der Firma und wenn dieses Aushängeschild potentiellen Kunden oder Investoren nicht zusagt, dann sehen diese wahrscheinlich schneller von einem Kauf bzw. einer Investition ab, als Ihnen lieb ist.

J. Jantsch erkennt auch, dass man mit einer persönlichen Reputation starten muss, aber er sagt auch ganz klar, dass man sich zu einer Marke weiterentwickeln muss, unabhängig vom Aufbau seiner persönlichen Online-Reputation. Auf jeden Fall! Ich denke jedoch, dass man es sich heutzutage nicht leisten kann, mit der Arbeit an der persönlichen Web Reputation aufzuhören. Man weiß nie zu 100 Prozent was mal passieren wird und wenn man sich mal umorientieren muss, dann darf meiner Meinung nach meine eigene Marke, nämlich ICH, nicht im Rückstand sein. Von daher: Aufs Geschäft konzentrieren, aber sich selbst nicht vergessen.

Grundsätzlich geht es in seinem Post darum, dass es schwierig ist, eine persönliche Marke zu verkaufen, aber ich bin mir nicht wirklich sicher, dass das die Meisten wollen. Ich denke die meisten User, die ihr eigenes Branding vorantreiben neben dem Aufbau eines Geschäfts, versuchen, den Aufbau Ihres Online-Rufs als Unterstützung zu nutzen, um Ihr Geschäft schnellstmöglich voran zu bringen. Natürlich wollen sie dies nicht auf Kosten der Web Reputation Ihres Unternehmens – es muss ein Gleichgewicht sein. Ich denke, zu weit in die eine oder andere Richtung wird auf Dauer nicht funktionieren.

Letztendlich setzt Social Media voraus, dass man eine Persönlichkeit hat und diese ist nun mal sichtbar. Und je mehr Sie an Ihrem Online-Ruf arbeiten, desto mehr Menschen werden beginnen Ihnen zu Vertrauen und somit letztlich auch Ihrer Marke bzw. Ihrem Unternehmen.

Online-Ruf: Einstweilige Verfügung aufgrund massiver Rufschädigung

Am 09.04.2009 hat das Landgericht Krefeld in einem Eilverfahren eine einstweilige Verfügung, gegen einen User der sich für einige rufschädigende Beiträge im Netz und in Foren zu verantworten hat, erlassen. Nach Aussage des Richters,  hat niemand das Recht gemeinnützige Vereine (in dem Fall Verbraucherschutz Internet Verein), deren Mitarbeiter sowie Vorstände öffentlich zu diffamieren.

Meiner Meinung nach wieder mal ein gutes Beispiel dafür, dass egal wo und wie man sich im Netz bewegt, man nie wirklich „anonym“ bleibt und wer immer noch glaubt, dass er oder sie als „XYZ“ andere Personen, Unternehmen oder Vereinigungen ungestraft diffamieren kann, der wird in Zukunft die volle Härte des Gesetzes treffen. Jedenfalls drohen dem Verfasser eine Ordnungsstrafe in Höhe von 250.000 EUR oder ersatzweise Ordnungshaft, falls er seine Anschuldigungen öffentlich aufrecht erhält. Mit der Entscheidung des Landgerichts zeigt sich ebenfalls, dass man Rufmord-Kampagnen im Internet nicht hilflos ausgesetzt ist. Wer regelmäßig seine Web Reputation im Auge behält und dabei auch noch konsequent gegen notorische Meckerer vorgeht, den wird in Zukunft nichts so schnell aus der Bahn werfen.

Online-Reputation-Management und Suchmaschinenoptimierung

Den eigenen Ruf im Internet mit Hilfe von Online-Reputation-Management zu beobachten und zu korrigieren ist ein Dauertrend in Deutschland. Doch die Methoden zum Erreichen dieses Ziels sind nicht immer eindeutig. Besonders Anfänger haben Ihre Schwierigkeiten damit, die richtigen Methoden zu finden. Deswegen möchte ich Ihnen heute Suchmaschinenoptimierung als Methode zur Reputationspflege vorstellen.

Viele Leser stellen sich jetzt sicherlich die Frage: Was ist überhaupt Suchmaschinenoptimierung? Suchmaschinenoptimierung bezeichnet die Kunst, die Google SERPS (Search Engine Result Page) mit legalen Methoden so zu beeinflussen, dass eine gewünschte Seite möglichst weit oben rankt. Anzumerken wäre an dieser Stelle, dass Google in Deutschland ca. 90 % aller Suchanfragen vereint. Suchmaschinen wie Yahoo und MSN haben in Deutschland nur eine Außenseiterrolle zu verzeichnen. Nicht desto trotz sollte man Suchmaschinen wie Yahoo und MSN natürlich nicht vernachlässigen. Aber in der Regel ranken Internetseiten automatisch in Suchmaschinen wie Yahoo und MSN, sobald man Internetseiten für die Suchmaschine Google optimiert – nur mit weniger Aufwand.

Suchmaschinenoptimierung beginnt mit der Konkurrenzanalyse. Auch dieses ist auf das Ruf-Management zu übertragen. Beim Ruf-Management werden Internetseiten ausfindig gemacht, welche negative Inhalte verbreiten. Sobald man diese negativen Inhalte gefunden hat, beginnt der Prozess zu entscheiden, wie man dagegen vorgehen möchte. Dabei werden die wichtigsten Keywords (Keyword-Analyse) gefiltert und die ersten Gegenmaßnahmen werden ergriffen. Mit diesen Keywords werden zum Beispiel Internetseiten und Blogs erstellt. Dabei sind verschiedene On-Page-Faktoren zu beachten, wie die interne Verlinkung und Barrierefreiheit. Diese Faktoren werden nur auf der Seite direkt gehandhabt. Außerhalb der Seite kommen sogenannte Off-Page Faktoren zum Einsatz. Damit meint man hauptsächlich das Sammeln von möglichst themenrelevanten Links die auf die eigene Seite verweisen, da gerade Links ein entscheidender Faktor der Suchmaschinen beim Ranking der Seiten sind. Hier stehen verschiedene Alternativen zur Auswahl, wie zum Beispiel Linktausch, Artikelverzeichnisse, Presseportale und Blogkommentare.

Ich möchte noch darauf hinweisen, dass bei der Suchmaschinenoptimierung gerne sogenannte Schwarze-Tricks (Black-Hat-SEO) angewendet werden. Diese bieten kurzfristig gute Ergebnisse, aber da Suchmaschinen mittlerweile über ausgeklügelte Techniken verfügen um diese Spam-Techniken zu erkennen und abzustrafen ist von Black-Hat-SEO abzuraten. Setzen Sie lieber auf legale Methoden und eine längerfristige Zusammenarbeit. Das dauert zwar länger und kostet somit in der Regel meist mehr Geld, ist aber letzten Endes der klügere und überlegtere Schritt. Schließlich geht es ja um Ihre Reputation im Internet. Schon aus diesem Grunde wäre mir das einiges Wert.

Wenn Sie sich als Kunden einen Ruf-Management Dienstleister suchen, achten Sie darauf, dass Suchmaschinenoptimierung für die Agentur kein Fremdwort ist. Nur mit Hilfe eines geeigneten Konzepts in Sachen Suchmaschinenoptimierung ist ein erfolgreiches Ruf-Management zu bewerkstelligen. Natürlich deckt der Artikel nicht die ganze Komplexität des Themas Suchmaschinenoptimierung ab, kann Ihnen aber sehr hilfreich sein, wenn Sie auf der Suche nach einem Dienstleister sind und Ihr Internetwissen doch eher von laienhafter Natur ist. Denken Sie immer daran, es gibt überall schwarze Schafe.

Twitter: Kostenpflichtige Premium-Accounts noch in diesem Jahr

Im Blog des Wall Street Journals war jetzt vom Twitter Mitgründer Biz Stone zu lesen, dass Twitter noch in diesem Jahr für Firmenkunden und Power User kostenpflichtige Premium-Accounts einrichten will.

Für eine Nutzungsgebühr bekommen dann die Nutzer der Premium-Accounts weitere Features zur Verfügung gestellt. Was genau das dann sein wird und wann genau die Premium-Accounst gelauncht werden, wurde nicht gesagt.

Ich denke aber, dass es eine Menge Sachen geben wird, wofür andere Unternehmen bereit wären für Twitter zu zahlen. Sinnvoll wären beispielsweise ein Analyse-Tool, welches dem Unternehmen mehr Informationen über die Leute gibt, die ihre Twitter-Seite lesen oder ein Tracking-Tool, welches einem sagt, was die Follower untereinander über das jeweilige Unternehmen sagen. Somit würde jedes einzelne Unternehmen schneller Feedback vom Kunden bekommen (wenn auch indirekt) und könnte auch besser seinen Ruf im Internet überwachen (lassen). Also auch in Sachen Ruf-Management wird Twitter in Zukunft für Unternehmen immer wichtiger werden.

Was dabei nun letztendlich rauskommen wird bleibt abzuwarten, aber eines ist sicher: In Sachen Online-Marketing, Online-Reputation-Mangement und direkter Kommunikation mit dem (potentiellen) Kunden wird Twitter noch enorm an Bedeutung zu legen.

kununu schießt sich ein Eigentor

Ich habe gerade ein Paradebeispiel für ein schlechtes Ruf-Management gefunden. Auf dem Blog von Jobscout24, zeigt ausgerechnet der auf Online-Reputation für Unternehmen spezialisierte Dienst kununu, wie man seine Web Reputation gehörig in den Sand setzen kann.

Bereits im Oktober 2008 wurde auf dem Blog ein kleiner Artikel über Job-Bewertungsportale veröffentlicht. Darauf hin schreibt Marcus als Kommentar, dass er von dem Geschäftsmodell und von kununu an sich schon mal gar nichts hält. Auch kununu liest in diesem Blog mit und reagiert am 20. März 2009 (Oktober – März, die Reaktionsgeschwindigkeit ist atemberaubent). ABER anstatt dem Ganzen mit einem offiziellem Statement entgegenzutreten, versucht man anonym, unter dem Namen Katrin L., den Dienst kununu und seines Gleichen wieder ins rechte Licht zu rücken. Dumm nur, wenn man das als Mitarbeiter von kununu von dem Rechner an seinem Arbeitsplatz tut und dann dabei auch noch auffliegt. Am Ende postete daraufhin Sepita:

Hallo Kathrin L., danke für deinen Kommentar.

Das Problem daran ist leider, dass es auf sehr schlechtes Online Reputation Management hinausgeht. Da deine IP aus dem Netzwerk der Firma Kununu stammt, ist deine Aussage leider ein wenig fragwürdig. Wir wünschen Euch aber nichtsdestotrotz viel Erfolg für die Zukunft.

Viele Grüße, Sepita

Vielen Dank für diesen Kommentar!