Studie: Vier von fünf Personalern recherchieren im Internet

Laut einer Studie des Dimap-Institutes recherchieren vier von fünf Arbeitgebern in sozialen Netzwerken und das bereits vor der Einladung zum Bewerbungsgespräch. Die potentiellen Kandidaten werden bei Facebook gesucht, gegoogelt oder im VZ einem Schnelltest unterzogen. Wer da nicht besteht, dessen Bewerbung landet schnell im Papierkorb.

Die Hauptursache ist klar. Ein sorgloser Umgang mit privaten Daten, Fotos und Kommentaren, kann einem schnell zum Verhängnis sowie nur schwer wieder entfernt werden. Somit bremst das private Vergnügen im Netz oft das berufliche Vorankommen.

Über 40 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass sie Inhalte wie beispielsweise Party- und Trinkbilder für unangemessen halten und sie diese dem Kandidaten dementsprechend als klaren Nachteil anrechnen.

Dabei hat jeder sein Glück selbst in der Hand, denn auch Pluspunkte sind möglich. Beispielsweise finden 56 Prozent der Personaler einen Bewerber sehr interessant, wenn er in seinem Profil Angaben zu sozialem Engagement macht und sich somit quasi auch in seiner Freizeit sinnvoll beschäftigt. Das macht wirklich Eindruck, die Dokumentation vom ausgiebigen Feiern eher nicht.

Wer also sein Online-Profil regelmäßig pflegt und vor allem darauf achtet was er veröffentlichen kann und was nicht, derjenige wird bereits vor dem Bewerbungsgespräch Punkte sammeln können.

Suchmaschinen als Wegbereiter für neue Kunden

Auf unserer Firmenhomepage haben wir eine neue Pressemeldung veröffentlich.

Online-Reputation-Management – Suchmaschinen als Wegbereiter für neue Kunden

In der Pressemitteilung greifen wir das Thema “Proaktive Kommunikation im Zeitalter des Web 2.0″ auf. Gerade für Unternehmen wird diese immer wichtiger, um Neukunden zu gewinnen und um die Neugier an Informationen der Stammkunden zu befriedigen.

Interview zum Thema Online-Reputation-Management

Bereits im März wurde ich zum Thema Ruf-Management interviewt.

Auf dem Online Marketing Blog aus Österreich findet Ihr das Interview. Wer möchte, kann gern mal reinschauen.

Es geht vorrangig um die Wichtigkeit von Ruf-Management für Privatpersonen und Unternehmen, die Auswirkungen auf die Privatsphäre, Chancen und ein paar Tipps zum Umgang mit dem sozialen WWW.

Ruf-Management und das Web 2.0

Das Web 2.0 ist für viele noch ein Fremdwort bzw. ein Buch mit sieben Siegeln. Wir haben auf unserer Homepage einen interssanten Artikel zu dem Umgang mit dem noch neuem Medium veröffentlicht.

Wie man das Web 2.0 in den Griff bekommt

Wie geht Ihr mit dem Web 2.0 um?

Was verbindet Ihr damit?

Wir freuen uns auf Eure Posts.

Online-Ruf: Wenn Mitarbeiter abstimmen

Bewertungsportale –  noch wenige Nutzer und trotzdem zählt der erste Eindruck.

  • Einbeziehung der Mitarbeiter bei Entscheidungen
  • Selbstständiges Arbeiten
  • Flexible Arbeitszeiten
  • Ein positive Bewertung

So etwas liest man doch gern als Geschäftsführung über sein Unternehmen. Doch meistens sind es in Bewertungsportalen nur vier bis fünf Stimmen, die das große Ganze formen und daher fallen einzelne negative Bewertungen á la „Meine Arbeit wird nicht gewürdigt!“, Außenstehenden schnell ins Auge. Sie können dementsprechend entscheidend den ersten Eindruck zu Unternehmen und auch Personen in dem Unternehmen prägen.

Viele Unternehmen reagieren in diesem Falle gar nicht oder erst Monate später. Oft stellen sie, aufgrund der wenigen Bewertungen, infrage, ob die Online-Bewertungen wirklich aussagekräftig sind oder überhaupt von Interesse für andere User. Doch genau hier liegt der erste Fehler. Kritisches Mitarbeiterfeedback sollte von Anfang an, gerade Online, ernst genommen werden und dementsprechend reagiert werden. Beispielsweise mit einer Stellungnahme und einer internen Aufnahme des Problems.

Rund zehn dieser Bewertungsportale gibt es im deutschen Raum und alle haben das gleiche Problem: wenig Aussagekraft. Die Betreiber sind dennoch der Auffassung, dass durch einzelne Bewertungen vergleichsweise objektive Eindrücke zu den Unternehmen entstehen.

Ich frage mich jedoch: Inwiefern ist es glaubwürdig, wenn ein „Annonym123“ einen positiven oder negativen Kommentar über ein Unternehmen schreibt? Wieso nutzt er nicht seinen Klarnamen? Von daher denke ich, dass Unternehmen sich pro aktiv mit anderen, weit glaubwürdigeren Kommunikationsmitteln im Netz auseinander setzen sollten. Angefangen bei Corporate Blogs über Twitter und Co. – Kommunikationswege auf denen Mitarbeiter, Interessierte und die Führungsebene in einen nützlichen und vor allem informativen Dialog treten können – und müssen. Nur so können Unternehmen ihre Online-Reputation heute noch selbst positiv mitgestalten. Wichtig ist hierbei nur, dass man einsieht, dass negative Äußerungen unvermeidbar sind. Es wird immer Kritiker geben, aber das ist auch gut so, denn nur so kann man schließlich die Unternehmenskultur gemeinsam stetig verbessern, wovon letztendlich alle profitieren werden. Entscheidend sind bei der Online-Kommunikation nur, dass die Unternehmen klare Regeln aufstellen und dementsprechend das Ganze kanalisieren.

Auf jeden Fall sollte man trotz aller anderen Möglichkeiten, die Bewertungsportale nicht außer Acht lassen und negative Beiträge vor allem als Ansporn zur Weiterentwicklung nehmen.