Ruf-Management Archive

Suchmaschinen als Wegbereiter für neue Kunden

Auf unserer Firmenhomepage haben wir eine neue Pressemeldung veröffentlich.

Online-Reputation-Management – Suchmaschinen als Wegbereiter für neue Kunden

In der Pressemitteilung greifen wir das Thema “Proaktive Kommunikation im Zeitalter des Web 2.0″ auf. Gerade für Unternehmen wird diese immer wichtiger, um Neukunden zu gewinnen und um die Neugier an Informationen der Stammkunden zu befriedigen.

Interview zum Thema Online-Reputation-Management

Bereits im März wurde ich zum Thema Ruf-Management interviewt.

Auf dem Online Marketing Blog aus Österreich findet Ihr das Interview. Wer möchte, kann gern mal reinschauen.

Es geht vorrangig um die Wichtigkeit von Ruf-Management für Privatpersonen und Unternehmen, die Auswirkungen auf die Privatsphäre, Chancen und ein paar Tipps zum Umgang mit dem sozialen WWW.

Ruf-Management und das Web 2.0

Das Web 2.0 ist für viele noch ein Fremdwort bzw. ein Buch mit sieben Siegeln. Wir haben auf unserer Homepage einen interssanten Artikel zu dem Umgang mit dem noch neuem Medium veröffentlicht.

Wie man das Web 2.0 in den Griff bekommt

Wie geht Ihr mit dem Web 2.0 um?

Was verbindet Ihr damit?

Wir freuen uns auf Eure Posts.

Online-Reputation: Unternehmen und Persönlichkeit

Eine der vielen Veränderungen, die das Social Internet mit sich bringt ist, dass die Kluft zwischen geschäftlichem und privatem Leben immer kleiner wird. Die Arbeit ist nicht mehr eine Aktivität von 9 bis 17 Uhr. Handys, E-Mail, Laptops und High-Speed-Internet bedeutet, dass unser berufliches und privates Leben immer mehr miteinander verschmelzen.

Diese Tatsache wirft meines Erachtens eine Frage auf: Wie viel Persönlichkeit sollte in Ihrem Unternehmen stecken bzw. wie viel Unternehmen sollte in Ihrer Persönlichkeit stecken?

In seinem Post Business Isn´t Personal, warnt J. Jantsch davor, Personal Branding mit dem Aufbau eines Geschäfts zu verwechseln. Diese beiden Dinge müssen getrennt sein und bleiben, weil wenn man, seiner Auffassung nach, seine Persönlichkeit aufbaut, das Geschäft auf der Strecke bleibt.

Auf der einen Seite kann ich sein Argument verstehen – ein Unternehmen muss was sein bzw. anbieten, was man verkaufen kann und wenn man sein Geschäft nur langsam über den Aufbau seiner Online-Reputation entwickelt, dann wird es nicht wirklich (schnell) bergauf gehen. Aber ich denke, dass das nicht völlig zutrifft.

Ja, es ist richtig, wenn man sich hauptsächlich auf sein Unternehmen konzentriert. Man darf dabei aber nicht vergessen, dass man selbst ein wesentlicher Bestandteil des Unternehmens ist. Ob man es will oder nicht, die bzw. Ihre Persönlichkeit beeinflusst die Sichtweise anderer auf das Unternehmen. Gerade heute im Zeitalter des Web 2.0 . Jeder einzelne Mitarbeiter ist quasi ein Aushängeschild der Firma und wenn dieses Aushängeschild potentiellen Kunden oder Investoren nicht zusagt, dann sehen diese wahrscheinlich schneller von einem Kauf bzw. einer Investition ab, als Ihnen lieb ist.

J. Jantsch erkennt auch, dass man mit einer persönlichen Reputation starten muss, aber er sagt auch ganz klar, dass man sich zu einer Marke weiterentwickeln muss, unabhängig vom Aufbau seiner persönlichen Online-Reputation. Auf jeden Fall! Ich denke jedoch, dass man es sich heutzutage nicht leisten kann, mit der Arbeit an der persönlichen Web Reputation aufzuhören. Man weiß nie zu 100 Prozent was mal passieren wird und wenn man sich mal umorientieren muss, dann darf meiner Meinung nach meine eigene Marke, nämlich ICH, nicht im Rückstand sein. Von daher: Aufs Geschäft konzentrieren, aber sich selbst nicht vergessen.

Grundsätzlich geht es in seinem Post darum, dass es schwierig ist, eine persönliche Marke zu verkaufen, aber ich bin mir nicht wirklich sicher, dass das die Meisten wollen. Ich denke die meisten User, die ihr eigenes Branding vorantreiben neben dem Aufbau eines Geschäfts, versuchen, den Aufbau Ihres Online-Rufs als Unterstützung zu nutzen, um Ihr Geschäft schnellstmöglich voran zu bringen. Natürlich wollen sie dies nicht auf Kosten der Web Reputation Ihres Unternehmens – es muss ein Gleichgewicht sein. Ich denke, zu weit in die eine oder andere Richtung wird auf Dauer nicht funktionieren.

Letztendlich setzt Social Media voraus, dass man eine Persönlichkeit hat und diese ist nun mal sichtbar. Und je mehr Sie an Ihrem Online-Ruf arbeiten, desto mehr Menschen werden beginnen Ihnen zu Vertrauen und somit letztlich auch Ihrer Marke bzw. Ihrem Unternehmen.

Online-Reputation-Management und Suchmaschinenoptimierung

Den eigenen Ruf im Internet mit Hilfe von Online-Reputation-Management zu beobachten und zu korrigieren ist ein Dauertrend in Deutschland. Doch die Methoden zum Erreichen dieses Ziels sind nicht immer eindeutig. Besonders Anfänger haben Ihre Schwierigkeiten damit, die richtigen Methoden zu finden. Deswegen möchte ich Ihnen heute Suchmaschinenoptimierung als Methode zur Reputationspflege vorstellen.

Viele Leser stellen sich jetzt sicherlich die Frage: Was ist überhaupt Suchmaschinenoptimierung? Suchmaschinenoptimierung bezeichnet die Kunst, die Google SERPS (Search Engine Result Page) mit legalen Methoden so zu beeinflussen, dass eine gewünschte Seite möglichst weit oben rankt. Anzumerken wäre an dieser Stelle, dass Google in Deutschland ca. 90 % aller Suchanfragen vereint. Suchmaschinen wie Yahoo und MSN haben in Deutschland nur eine Außenseiterrolle zu verzeichnen. Nicht desto trotz sollte man Suchmaschinen wie Yahoo und MSN natürlich nicht vernachlässigen. Aber in der Regel ranken Internetseiten automatisch in Suchmaschinen wie Yahoo und MSN, sobald man Internetseiten für die Suchmaschine Google optimiert – nur mit weniger Aufwand.

Suchmaschinenoptimierung beginnt mit der Konkurrenzanalyse. Auch dieses ist auf das Ruf-Management zu übertragen. Beim Ruf-Management werden Internetseiten ausfindig gemacht, welche negative Inhalte verbreiten. Sobald man diese negativen Inhalte gefunden hat, beginnt der Prozess zu entscheiden, wie man dagegen vorgehen möchte. Dabei werden die wichtigsten Keywords (Keyword-Analyse) gefiltert und die ersten Gegenmaßnahmen werden ergriffen. Mit diesen Keywords werden zum Beispiel Internetseiten und Blogs erstellt. Dabei sind verschiedene On-Page-Faktoren zu beachten, wie die interne Verlinkung und Barrierefreiheit. Diese Faktoren werden nur auf der Seite direkt gehandhabt. Außerhalb der Seite kommen sogenannte Off-Page Faktoren zum Einsatz. Damit meint man hauptsächlich das Sammeln von möglichst themenrelevanten Links die auf die eigene Seite verweisen, da gerade Links ein entscheidender Faktor der Suchmaschinen beim Ranking der Seiten sind. Hier stehen verschiedene Alternativen zur Auswahl, wie zum Beispiel Linktausch, Artikelverzeichnisse, Presseportale und Blogkommentare.

Ich möchte noch darauf hinweisen, dass bei der Suchmaschinenoptimierung gerne sogenannte Schwarze-Tricks (Black-Hat-SEO) angewendet werden. Diese bieten kurzfristig gute Ergebnisse, aber da Suchmaschinen mittlerweile über ausgeklügelte Techniken verfügen um diese Spam-Techniken zu erkennen und abzustrafen ist von Black-Hat-SEO abzuraten. Setzen Sie lieber auf legale Methoden und eine längerfristige Zusammenarbeit. Das dauert zwar länger und kostet somit in der Regel meist mehr Geld, ist aber letzten Endes der klügere und überlegtere Schritt. Schließlich geht es ja um Ihre Reputation im Internet. Schon aus diesem Grunde wäre mir das einiges Wert.

Wenn Sie sich als Kunden einen Ruf-Management Dienstleister suchen, achten Sie darauf, dass Suchmaschinenoptimierung für die Agentur kein Fremdwort ist. Nur mit Hilfe eines geeigneten Konzepts in Sachen Suchmaschinenoptimierung ist ein erfolgreiches Ruf-Management zu bewerkstelligen. Natürlich deckt der Artikel nicht die ganze Komplexität des Themas Suchmaschinenoptimierung ab, kann Ihnen aber sehr hilfreich sein, wenn Sie auf der Suche nach einem Dienstleister sind und Ihr Internetwissen doch eher von laienhafter Natur ist. Denken Sie immer daran, es gibt überall schwarze Schafe.

kununu schießt sich ein Eigentor

Ich habe gerade ein Paradebeispiel für ein schlechtes Ruf-Management gefunden. Auf dem Blog von Jobscout24, zeigt ausgerechnet der auf Online-Reputation für Unternehmen spezialisierte Dienst kununu, wie man seine Web Reputation gehörig in den Sand setzen kann.

Bereits im Oktober 2008 wurde auf dem Blog ein kleiner Artikel über Job-Bewertungsportale veröffentlicht. Darauf hin schreibt Marcus als Kommentar, dass er von dem Geschäftsmodell und von kununu an sich schon mal gar nichts hält. Auch kununu liest in diesem Blog mit und reagiert am 20. März 2009 (Oktober – März, die Reaktionsgeschwindigkeit ist atemberaubent). ABER anstatt dem Ganzen mit einem offiziellem Statement entgegenzutreten, versucht man anonym, unter dem Namen Katrin L., den Dienst kununu und seines Gleichen wieder ins rechte Licht zu rücken. Dumm nur, wenn man das als Mitarbeiter von kununu von dem Rechner an seinem Arbeitsplatz tut und dann dabei auch noch auffliegt. Am Ende postete daraufhin Sepita:

Hallo Kathrin L., danke für deinen Kommentar.

Das Problem daran ist leider, dass es auf sehr schlechtes Online Reputation Management hinausgeht. Da deine IP aus dem Netzwerk der Firma Kununu stammt, ist deine Aussage leider ein wenig fragwürdig. Wir wünschen Euch aber nichtsdestotrotz viel Erfolg für die Zukunft.

Viele Grüße, Sepita

Vielen Dank für diesen Kommentar!

Online-Reputation-Management oder Online-Reputation-Monitoring?

In letzter Zeit fällt mir immer mehr auf, dass viele angebliche Ruf-Manager gar nicht wissen was sie überhaupt anbieten. Viele die ihre Dienstleistung vorstellen und diese an den Kunden bringen wollen, reden und praktizieren lediglich das Monitoring und verkaufen das Ganze dann als Rund-um-sorglos-Paket. Und der Kunde!? Der freut sich das er alles auf einem Blick hat, steht aber hilflos da und kann nichts machen…

Monitoring ist ein wesentlicher Teil des Online-Reputation-Managements – verstehen Sie mich nicht falsch. Jede ORM Gesellschaft, die kein Monitoring anbietet, ist meiner Meinung nach keine ORM Gesellschaft. Jedoch ist es nicht der einzige Teil des Ruf-Managements. Obwohl Monitoring Ihnen durchgängig Auskunft über Ihre Web Reputation geben kann, können Sie nicht nur rumsitzen und Ihren Ruf beobachten. Ganz im Gegenteil – Sie müssen ihn aktiv gestalten.

Daher ist es wichtig, wenn Sie den Dienst eines Ruf-Management-Dienstleisters in Anspruch nehmen, dass Sie darauf achten, dass Sie wirklich Hilfe bekommen. Wichtige Punkte sind dabei die Entwicklung einer Strategie, Beratung sowie Durchführungsdienste. Das bedeutet vor allem, dass die Monitoring – Ergebnisse interpretiert werden und Sie eine entsprechende Handlungsempfehlung bekommen bzw. Ihre Web Reputation professionell gemanagt wird. Ebenfalls sind hierbei proaktive Ideen und Hinweise auf positive wie negative Trends essentiell, sodass Sie zeitnah auf diese reagieren können.

Das können jedoch nur seriöse Unternehmen bieten, die über das nötige Fachwissen und eine große Erfahrung auf dem Gebiet Online-Reputation-Management verfügen. Von daher sollte man sich auf jeden Fall ausführlich über das jeweilige Unternehmen informieren, damit Sie sich hinterher nicht sinnlos ärgern müssen. Die Frage die es zu beantworten gilt ist: Gucken die nur oder machen die auch was?

Es kann natürlich sein, dass das Monitoring genau das ist was Sie suchen, aber achten Sie darauf, dass Ihr Anbieter den Unterschied zwischen Monitoring und Management kennt.